09.02.2026
Aus dem Unterricht an der bsd.Bern: Erste Erfahrungen sammeln mit Classtime 🎓📊
Als Lehrperson für Sprachen nutze ich Classtime als digitale Plattform für alternative Formen zu analogen Tests, zur Prüfungsvorbereitung und für Trainingseinheiten im Unterricht.
Bei Prüfungssequenzen arbeitet die Klasse mit dem Safe Exam Browser (SEB) 🔒, andere Tools sind während eines Tests gesperrt. Wenn die Lernenden Testfragen beantworten, sind die Resultate sofort sichtbar und sie erhalten zeitnah ein Feedback zu ihrer Arbeit.
Sehr hilfreich ist die automatische Auswertung mit klaren Übersichten 📈. Ich sehe in Echtzeit, wo die Stärken und Schwächen liegen. Das spart Zeit bei der Bewertung, vor allem bei geschlossenen Fragetypen. Die Tests lassen sich teilen und so für andere nutzbar machen.
Mit Classtime im Sprachenunterricht kann ich kurze Sequenzen bauen:
Mini-Check zur Grammatik oder zum Wortschatz (Multiple Choice ✔️)
Lückentext mit klar definierten Lösungen (Verbformen oder Wortschatz)
Zuordnungen (Wortschatz: Begriff – Definition, auch in den Fremdesprachen)
Audios 🎧 mit Fragen zum Inhalt
Bildmaterial und Videos 🎬, um Inhalte zu prüfen und die Transferleistung zu gestalten
Zusätzliche Erklärungen lassen sich ebenfalls einfügen
Noch nicht ganz ausgereift: Fragetypen mit offenen Antworten muss ich weiterhin selbst korrigieren und bewerten, insbesondere wenn es um sprachliche Qualität geht (Satzbau, Stil, Orthografie). Je nach Auftrag übernimmt KI die Korrektur. Leider öfter nicht korrekt!
Herausforderung bei einem Test: Die Safe Exam Browser Anmeldung gelingt nicht immer auf Anhieb ⚠️, die Anmeldung der Klasse muss ich zeitlich einplanen.
Fazit: Der Lernfortschritt wird transparenter und das Feedback ist schneller verfügbar, was im Sprachunterricht die gezielte Förderung unterschiedlicher Kompetenzen unterstützt.

